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Nach der grundlegenden Gesamtschau des österreichischen Gesundheitswesens (Gesundheitsreport I, 1985), die eine Vielzahl richtungsweisender Gedanken zur Veränderung der Strukturen aufzeigen konnte, und dem Gesundheitsreport II (1987), den der Autor zu einer Zeit präsentierte, als alle Öffentlichkeit die umfassenden Probleme der Zusammenhänge von Alter, Krankheit und Pflegefall gerade zu begreifen begann und der eine Initialzündung für zahlreiche Arbeiten über dieses schwerwiegende Thema war, stellt der bekannte Gesundheitsökonom und Autor in diesem Buch Gründe und Zusammenhänge im Gesundheitswesen dar und zeigt auf, warum kurzsichtige und kurzfristige Veränderungen die wirklichen Probleme nicht lösen können. Das Ziel war, das ernste Problem und die wichtigsten Fragen des Gesundheitswesens in aufgelockerter Form, aber trotzdem professionell zu erläutern. In 18 Kapiteln wird ein weiter Bogen zu allen wichtigen Themen, beginnend mit ökonomisch-philosophischen Fragen der "Bedürfnisse der Gesundheit" an sich, über die theoretischen Abschnitte "Produktion von Gesundheitsleistungen", "Angebot und Nachfrage" und "Preisbildung" zu den gesundheitspolitischen Fragen der "Eigenbeteiligung", "Prävention" und "Aufklärung der Patienten", gespannt. Wichtige Erkenntnisse und die Herausarbeitung entscheidender Gründe des Versagens der einfachen Anwendbarkeit ökonomischer Gesetzmäßigkeiten und politischer Vorstellungen bilden den roten Faden durch dieses leicht verständliche Werk. Nach den Vorstellungen des Autors soll es alle im Gesundheitswesen Wirkenden zum Nachdenken anregen. Ein Beispiel dafür, wie die trockene Materie der Gesundheitsökonomie spannend, klar und tiefgründig allen, die sich mit Reformgedanken befassen, wie mit einem Kaleidoskop, näher gebracht werden kann. Der Autor: Seit 1965 im Krankenhausmanagement und Gesundheitswesen tätig. 1965-2001: kaufmännischer Leiter und Direktor diverser Krankenanstalten in Vorarlberg und Wien. Seit 1982 Lehrbeauftragter für Gesundheitsökonomie an der Wirtschaftsuniversität Wien sowie an der Westungarischen Universität Sopron und an der Universität Budapest. 1983 Mitbegründer und seither Geschäftsführer der Österreichischen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie; Vorstandsmitglied der Internationalen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie, Akademie der Wissenschaften Mainz. Mitglied zahlreicher in- und ausländischer Fachgesellschaften, Verfasser von mehreren Fachbüchern und rund 180 Beiträgen in Fachzeitschriften und Büchern. |
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