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Sternstunden der Gefäßchirurgie Michael Staudacher
Sternstunden der Gefäßchirurgie

Pioniere am Schlagadernetz
2006, Wilhelm Maudrich-Verlag, Wien, 102 Seiten, div. Abbildungen, broschiert
ISBN 3-85175-831-5, Euro 15.00

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Relativ spät in der Geschichte des großen Faches Chirurgie hat sich die Gefäßchirurgie entwickelt. Die Anfänge gehen auf die Zeit des beginnenden 20. Jahrhunderts zurück. Wagemutige Chirurgen haben teils experimentell, teils durch kühne Erstoperationen – nicht selten – an Kriegsverwundeten bewiesen, dass die Gefäß-Naht möglich und sinnvoll ist. Allerdings hatten sie noch nicht das Rüstzeug und den medizinischen Hintergrund, der uns heute zur Verfügung steht. Umso mehr verdienen sie und ihre Operationen heute, teilweise 100 Jahre später, noch einmal besonders erwähnt und hervorgehoben zu werden.

Prof. Dr. med. Michael Staudacher wurde in Speyer am Rhein geboren und hat sein Medizinstudium und seine ersten Assistenzjahre in Deutschland verbracht.
Seit 1963 ist er in Wien an der ehemaligen II. Chir. Univ. Klink tätig, wo er 1969 von seinem damaligen Chef, dem bekannten Herzchirurgen Prof. Dr. J. Navratil, mit dem Aufbau einer gefäßchirurgischen Abteilung betraut wurde. Diese Station wurde 1994 mit der früheren I. Chir. Univ. Klinik zu einer einheitlichen Klinischen Abteilung für Gefäßchirurgie zusammengelegt.

Prof. Staudacher wurde 1976 habilitiert und 1981 a.o. Prof. Er war 1993 Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und ist nun ihr Ehrenmitglied.

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